Mayence : la maison de la mémoire – pour la démocratie et l’acceptation
Financée entre autres par le ministère fédéral de la Famille, des Personnes âgées, des Femmes et de la Jeunesse, la maison de la mémoire – pour la démocratie et l’acceptation poursuit le but de mobiliser la société en faveur d’une participation vivante et démocratique. Dans ce but, elle coopère avec de nombreux autres partenaires locaux et suprarégionaux. Des expositions, des conférences, des projections de films et bien d’autres types de manifestation éclairent les histoires de personnes de Mayence et de la Hesse rhénane qui ont été persécutées par le régime national-socialiste (par exemple des juives et juifs, des sintés et roms, des personnes en situation de handicap). Ils abordent le travail avec des témoins de l’époque et thématisent des sujets comme les droits de l’homme, ainsi que les histoires juive, démocratique et migratoire à travers différentes époques. La « Raum der Namen » (« pièce des noms ») est consacrée à la mémoire des personnes de Mayence qui ont été persécutées.
Dans le cadre d’ateliers et de journées d’étude avec des groupes intéressés, le personnel de la maison de la mémoire travaille sur des domaines thématiques qui contiennent entre autres des actions possibles pour un vivre-ensemble marqué par l’ouverture au monde et la démocratie dans une société pluraliste. C’est ainsi qu’il s’intéresse par exemple aux sujets « nous et les autres », au processus du « othering » (de rendre étrangers certains groupes ou individus), à l’histoire de la mémoire, au courage civique et à l’engagement, de même qu’à l’antisémitisme et à l’antitsiganisme au passé et au présent. Des visites guidées de la ville à pied et des audioguides invitent à un travail approfondi sur des lieux historiques autour de la maison de la mémoire, y compris le parlement de Rhénanie-Palatinat en tant que lieu où la république de Mayence a été proclamée en 1793. Par ailleurs, la maison de la mémoire organise un forum de la jeunesse, qui permet aux enfants et aux jeunes de concevoir et de réaliser des projets communs dans un cadre accompagné et financé, et ainsi de faire bouger les choses dans leur ville.
Adresse
Flachsmarktstr. 36 55116 MainzPlan d'accès
Anreise mit dem Auto:
Die Landeshauptstadt Mainz liegt u.a. an der B 9, A 60, A 63. Das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz liegt in unmittelbarer Nähe zum Rhein und zum Landtag, nahe der Großen Bleiche. Im Umkreis von fünf bis zehn Minuten Fußweg befinden sich mehrere (kostenpflichtige) Parkhäuser.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Der nächstgelegene Bahnhof ist Mainz Hauptbahnhof. Von dort sind es ca. 15 Minuten Fußweg. Alternativ gibt es Busverbindungen zur Haltestelle Bauhofstraße/Landesmuseum direkt vor dem Gebäude.
Conseils pratiques
- Entrée gratuite
- Accessible à tous
- Visiteurs individuels
- Groupes
- Visites guidées
- Visites guidées/offres pour les classes
- Offres éducatives (ateliers)
- Exposition permanente
- Exposition spéciale
- Anbindung an den ÖPNV
Dates récurrentes
- Mainzer Erinnerungswochen - Veranstaltungsprogramm mit Kooperationspartnern, u.a. FC Ente Bagdad, 1. FSV Mainz 05 u.v.m.
- Novemberpogrom 1938 - Gedenkveranstaltung und begleitende themenbezogene Veranstaltungen.
- Erinnerung an die Deportationen der Mainzer Sinti und Roma, in Kooperation mit verschiedenen Organisationen.
Liens complémentaires
- Website Haus des Erinnerns für Demokratie und Akzeptanz Mainz
Homepage des Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz mit Informationen zu Mitarbeitenden, Stiftung, Veranstaltungen, Projekten & Ausstellungen, Bildungsangeboten, Publikationen und Jugendforum. - Stolpersteine in Mainz
Homepage mit Informationen zu den in Mainz verlegten Stolpersteinen und dahinterliegenden Biographien, betrieben vom Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz. - Gedenkstele für queere Opfer der NS-Verfolgung
Auf dem Ernst-Ludwig-Platz in Mainz wurde 2021 eine Gedenkstele errichtet, die allen NS-Opfern mit LSBTIQ-Hintergrund gedenkt, siehe hierzu auch: https://queernet-rlp.de/stele-zum-gedenken-an-die-verfolgung-von-menschen-aufgrund-ihrer-sexuellen-oder-geschlechtlichen-identitaet-in-der-ns-diktatur-und-in-der-nachkriegszeit-in-mainz/ - Theaterstück "Die Mainzer Republik – Frei leben oder sterben"
Das Ein-Personen-Theaterstück wurde gefördert von: Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V., Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Stiftung Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz, Landtag Rheinland-Pfalz sowie Rotary Club Mainz 50° Nord. - Instagram-Account des Haus des Erinnerns
Betrieben von: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz. - Facebook-Account des Haus des Erinnerns
Betrieben von: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz. - X(Twitter)-Account des Haus des Erinnerns
Betrieben von: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz. - Jahresberichte des Haus des Erinnerns
Informationen zu Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekten des jeweiligen Jahres.
Vidéos
- Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz: Trailer
Zweiminütiger Trailer, der kurz die Arbeit und Relevanz des Hauses sowie Stimmen dazu vorstellt.
- Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz : Mainzer Erinnerungskultur – Die neue Stolperstein-Homepage
Achtminütige Präsentation und Erklärung der Mainzer Stolperstein-Homepage.
- Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz: Onlinevortrag: Die Erinnerungen Walter Grünfelds und der jüdische Sport in Mainz
Onlinevortrag des Historikers Henrik Drechsler über den jüdischen Sportler Walter Grünfeld und den jüdischen Sport in Mainz zwischen Weimarer Republik und NS-Diktatur.
- Landtag Rheinland-Pfalz: "Was war eigentlich die Mainzer Republik?" - Vortrag von Mirko Drotschmann
Ein ca. 23-minütiger Vortrag von Mirko Drotschmann über die Geschichte der Mainzer Republik von 1793.
Fichiers audios
- Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz: Ausgegrenzt, verfolgt, ermordet - Auf den Spuren des Nationalsozialismus in Mainz
Audioguide, der auf einer Gehstrecke von 1,6 Kilometern durch die Mainzer Neustadt führt und sechs Stationen integriert. Hörzeit: 52 Minuten.
- Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz: Stadtrundgang – Auf den Spuren der Demokratie durch Mainz
Audioguide, der auf einer Gehstrecke von ca. drei Kilometern durch das Mainzer Zentrum führt und sechs Stationen der Demokratiegeschichte beleuchtet. Hörzeit: 67 Minuten.
- Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz: Audioguide - Traces of National Socialism in Mainz
The audioguide takes you on a six-stop tour of Mainz’s Neustadt district. In it, you will learn more about the history of National Socialism and in particular the history of persecution of Jewish people in Mainz.
Publications
- Hans Berkessel und Cornelia Dold (Hrsg.): „Wir waren zunächst mal froh, dass wir noch lebten.“ Die Erinnerungen Walter Grünfelds an seine Kindheit und Jugend in Mainz
Beinhaltet die editierten und kommentierten Erinnerungen des jüdischen Mainzers Walter Grünfeld an die Zeit der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit, die um Kommentare und zeithistorischen Informationen ergänzt sind.
- Hans Berkessel und Cornelia Dold (Hrsg.): „Das Leben war jetzt draußen, und ich war dort drinnen.“ Zwangssterilisation und Ermordung im Rahmen der NS-‚Euthanasie‘ und ihre Opfer in Mainz und Rheinhessen
Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz und die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.
- Hans Berkessel und Cornelia Dold (Hrsg.): Erinnerungskultur im Wandel. Neue Herausforderungen und Wege des Lernens und Arbeitens in Gedenkstätten
U.a. gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.
Livres numériques
- Gunter Mahlerwein: Die Mainzer Republik – Blatt zum Land 1/2013
Herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.
- Hedwig Brüchert, Ralph Erbar, Joachim Schulte: Pfad des Erinnerns
Broschüre, die zu zwölf Stationen im Mainzer Innenstadtbereich führt (in zwei Stunden zu Fuß erfahrbar), die mit dem Gedenken an Opfer und Verbrechen des Nationalsozialismus verbunden und als historische Orte relevant sind.