Wadgassen : Le musée allemand de la presse
Le Musée allemand de la presse a ouvert ses portes en 2004 dans l’ancienne cour abbatiale de l’abbaye des Prémontrés Sainte-Marie (1135-1792) à Wadgassen. L’abbaye fut un important centre spirituel et économique à l’époque de la Renaissance. La Révolution française mit fin à cette situation. Les bâtiments se dégradèrent progressivement, jusqu’à ce que l’entreprise Villeroy & Boch y installe en 1843 une cristallerie. Son activité cessa au milieu des années 1980. Le bâtiment d’exploitation de l’abbaye fut conservé et restauré au début des années 1990. Plusieurs projets furent alors envisagés pour ce lieu, qui devint finalement le Musée allemand de la presse, le « DZM ».
L’abréviation « DZM » renvoie aux trois piliers de l’institution : démocratie – histoire contemporaine – médias (et compétences médiatiques) - Demokratie – Zeitgeschichte – Medien (kompetenz) en allemand. Le musée ne cherche pas seulement à retracer l’évolution des médias imprimés, l’histoire de la liberté d’expression ou celle de la presse, à travers des objets et des documents pertinents. Il en crée un lieu dédié à l’histoire de la démocratie, grâce à son exposition permanente, qu’il met en scène de manière inventive. Il consacre cette exposition à l’histoire de la presse, à la liberté d’expression ainsi qu’à celle de la presse qui y est associée, de l’époque moderne jusqu’à nos jours. Par ailleurs, avec ses activités destinées à toutes les générations, de l’atelier d’impression à l’atelier de bande dessinée, le DZM se présente aussi comme un lieu d’apprentissage extrascolaire. Des expositions temporaires accompagnent et complètent les thématiques centrales du musée. En 2016, le DZM fit l’acquisition d’une Bible de Luther datant de 1560. Il conserve en outre, avec environ 800 feuillets, une grande partie du fonds du caricaturiste Hans-Georg Rauch (1939-1993), connu notamment pour ses travaux publiés dans l’hebdomadaire « Die Zeit ».
2025: Wadgassen_Blick in die Dauerausstellung des Deutschen Zeitungsmuseum_Videostationen
© Sabine Graf, LpB Saarland
2025: Wadgassen_Blick in die Dauerausstellung: Objekte erzählen Geschichte
© Sabine Graf, LpB Saarland
Adresse
Am Abteihof 1 66787 WadgassenPlan d'accès
Mit dem Pkw: Autobahn 620, Abfahrt Wadgassen.
Mit der Deutschen Bahn: RB 70, RB 71 bis Bahnhof Bous. Von dort Fußweg zum Deutschen Zeitungsmuseum von zehn Minuten. Vom Bahnhof aus die Brücke rechts über die Saar nehmen in Richtung Wadgassen. Das Museum liegt am Ortseingang auf der rechten Seite.
Conseils pratiques
- Accessible à tous
- Visiteurs individuels
- Groupes
- Visites guidées
- Visites guidées/offres pour les classes
- Offres éducatives (ateliers)
- Exposition permanente
- Exposition spéciale
- Anbindung an den ÖPNV
Liens complémentaires
- Saarland-Lese
Informationen über sehenswerte Orte im Saarland - Europäische Route der Industriekultur (ERIH)
Die Europäische Route der Industriekultur führt durch verschiedenen Themenrouten und Regionen Europa. Eine Themenroute in der Region Saar-Lor-Lux führt zu den Orten der Kommunikation, wozu Papiermühlen, Druckereien und daher auch das Deutsche Zeitungsmuseum gehören. - Angebote des DZM für Kindertagesstätten
Entdeckungstouren rund um die Themen Schrift und Papier und das Briefe versenden am historischen Postschalter mit selbst hergestellten Stempeln und Briefmarken. - Angebote des DZM für Schulen
Angebote zum Papierherstellen, Setzen und Drucken, Bücherbinden, Geheimschriften und Lesezeichen herstellen. - Angebote des DZM für Kinder und Familien
Angebote für Familienführungen und Kindergeburtstagen im Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen - Angebote des DZM für Erwachsene
Führungen durch die Dauerausstellung und/oder die aktuelle Dauerausstellung sowie Arbeit in der Druckwerkstatt des Museums an den Druckmaschinen oder Papierschöpfen.
Vidéos
- Bernd Philippi/Dieter Geid: Der Schriftsetzer zeigt den Handsatz
Das Video in Zusammenarbeit des Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen und dem ehemaligen Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) Saarland zeigt wie ein Schriftsetzer arbeitet. Beitrag zeigt exemplarisch die Werkzeuge und die Arbeitsabläufe beim Handsatz.
- Bernd Philippi/Dieter Geid: Die Arbeit an der Linotype
Der Film zeigt exemplarisch die Abläufe bei der Arbeit an der Linotype. Dieser Film ist in Zusammenarbeit des Deutschen Zeitungsmuseums Wadgassen mit dem ehemaligen Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) Saarland entstanden. Die Linotype Setzmaschine wurde 1884 von dem deutschen Uhrmacher Ottmar Mergenthaler konstruiert. Sie ist der gelungene Versuch, den Handsatz zu mechanisieren. Der Beitrag zeigt exemplarisch die Abläufe bei der Arbeit an der Linotype.
- Nina Hahnel/Herbert Stang: Die Herstellung von Bleilettern
Andreas Wengler vom Museum für Druckkunst Leipzig lässt die Kunst und das handwerkliche Genie Johannes Gutenbergs wieder aufleben. Er gießt mit einem Nachbau des gutenbergschen Handgießapparats Bleilettern. Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit des Deutschen Zeitungsmuseums Wadgassen mit dem ehemaligen Institut für Pädagogik und Medien Saarland.
- Nina Hahnel/Herbert Stang: Die maschinelle Herstellung von Papier
Seit über 400 Jahren produziert die Papierfabrik Schut (Clairefontaine) hochwertige Papiersorten. Die aktuelle Papiermaschine hat die mühsame und gesundheitsschädliche Handarbeit von Generationen von Papiermachern ersetzt. Bei diesem Papiermaschinenmodell sind die einzelnen Produktionsschritte (Stoffbereitung, Stoffauflauf, Siebpartie, Pressenpartie, Trocknung, Veredelung) im Gegensatz zur großindustriellen Papierfabrikation sichtbar. Der Film zeigt auch die Weiterverarbeitung (Ausrüstung) zu hochwertigen Endprodukten für den künstlerischen, musealen und geschäftlichen Bereich. Wissen, Können und Erfahrung der Papiermacher im Umgang mit Rohstoffen und Verfahrenstechniken sind auch bei der maschinellen Herstellung unverzichtbar. Dieser Film ist als eine Sonderproduktion des Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen für die Science-Ausstellung Papier 2008 und in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Landesinstitut für Pädagogik und Medien entstanden.
- Bernd Philippi/Herbert Stang: Die Herstellung eines Steindrucks (Lithographie)
„Saxa loquuntur“ – „Steine sprechen“ lautet übersetzt der Wahlspruch der Lithographen und Steindrucker. Die Aufnahmen für den vorliegenden Film entstanden während eines Lithographie-Workshops im November 2005. Der in Zusammenarbeit des Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen mit dem ehemaligen Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) zeigt die wichtigsten Schritte im komplexen Entstehungsprozess einer Lithographie.
- Bernd Phillippi/Herbert Stang: Wie ein Typograph funktioniert
Der Typograph wurde von dem Amerikaner John Raphael Rogers entwickelt, Fred E. Bright baute das erste Modell. 1890 kam das erste Exemplar auf den Markt. In Deutschland wurde der Typograph erstmals 1896 auf der Gewerbeausstellung in Berlin vorgestellt. Der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen und dem ehemaligen Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) Saarland 2009 entstandene Film zeigt den Ablauf des Setz- und Gießvorgangs.
- Herbert Mangold/Saarländischer Rundfunk: Was Kinder im Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen erleben können.
Das Magazin des SR-Fernsehen "Wir im Saarland" (WIMS) berichtet über Erlebnisausstellung mit vielen Geheimnissen für Kinder im Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen.
Autres offres numériques
- Sonstiges digitales Angebot steht nicht auf Status "veröffentlicht".
- Wilfried Kusterka: Blog zur Druck- und Mediengeschichte
Erwähnung der Ausstellung "Breaking News. Making News. Faking News" aus dem Jahr 2021 im Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen in dem Blog zur Druck- und Mediengeschichte.
Publications
- Dr. Roger Münch, Dr. Christian Göbel, Dr. Andrea Jahn, Sascha Bosslet M.A. und andere: Breaking News. Making News. Faking News.
Von Gutenberg zu Trump. Eine medienkritische Ausstellung. (Katalog) Saarbrücken/Wadgassen 2021.