Trèves : le siège régional de la Gestapo
Le déménagement du ministère public de Trèves dans le bâtiment situé au numéro 1 de la Christophstraße en janvier 2011 a déclenché la prise en compte approfondie de la Gestapo de Trèves. Jusqu’en 1935, celle-ci était logée directement au « Hauptmarkt » (marché central) avant de déménager dans l’ancien bâtiment de la direction de la « Reichsbahn ». Cela n’était pas inconnu à Trèves et ses environs, mais la découverte d’une porte de cave portant l’inscription « Gestapo » a incité le ministère public à prendre l’initiative de contacter la faculté d’histoire de l’université de Trèves. Il en est né un projet de recherche étudiante, qui étudie désormais les dimensions multiples de l’histoire de la Gestapo de Trèves et du système de surveillance et d’exécution national-socialiste de la région.
Le personnel permanent de la Gestapo de Trèves a constamment varié, et s’y ajoutaient encore, entre 1937 et 1945, au moins 122 « V-Leute » (« personnes de confiance » des nationaux-socialistes), qui ont dénoncé leurs concitoyennes et concitoyens à la police, en partie sous la contrainte. Des personnes étaient convoquées, souvent interrogées avec des méthodes brutales et elles pouvaient être mises en soi-disant « détention préventive » sans procès. Par ailleurs, ce service de la Gestapo coordonnait la déportation des juives et juifs de Trèves. Quatre des 16 accusés de la Gestapo de Trèves ont été condamnés à mort lors du procès luxembourgeois à la Gestapo (1949-1951), mais aucune de ces condamnations à mort n’a été exécutée. Il est avéré qu’au moins six anciens membres de la Gestapo de Trèves ont trouvé un emploi comme informateurs du service de renseignements fédéral allemand, comme le prouve un document de 1964. Par conséquent, des continuités dans les biographies professionnelles des criminels nationaux-socialistes n’étaient pas rares, même en République fédérale d’Allemagne.
Adresse
Christophstraße 1 54290 TrierPlan d'accès
Anreise mit dem Auto:
Trier liegt an der B 49, das Gebäude liegt in der Stadtmitte, direkt am Bahnhof. Der DB-BahnPark Parkplatz Hauptbahnhof ist ca. drei Gehminuten entfernt.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Der nächstgelegene Bahnhof ist Trier. Das Gebäude liegt schräg gegenüber vom Bahnhof.
Conseils pratiques
- Entrée gratuite
- Visiteurs individuels
- Groupes
- Exposition permanente
- Anbindung an den ÖPNV
Liens complémentaires
- Die Gestapo Trier in der Christophstrasse 1
Rubrik auf der Homepage der Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL (Strukturen und Erinnerung. Angewandte Geschichtswissenschaft und digitale Lehre) zur Gestapostelle Trier. - Die Gestapo Trier in der Christophsstrasse 1 – Justiz und Polizei im regionalen Umfeld in der NS-Zeit
Projektseite auf der Homepage der Universität Trier. - Erinnerungsatlas der Großregion - Gedenktafel am ehemaligen Sitz der Gestapo
Eine Website des Arbeitskreises „Erinnerung in der Großregion“. - Ehemaliger Hauptsitz der Gestapo – Gedenktafel Mitte-Gartenfeld, Stadt Trier Christophstr. 1
Informationen zu Ausstellung und Gedenktafel zur Gestapo Trier. - Gestapo in Trier – Ein Fund von historischer Bedeutung
Zeitungsartikel im "Trierischen Volksfreund" über einen Quellenfund in einem französischen Militärarchiv, der neue Erkenntnisse zur Arbeitsweise der Gestapo Trier liefert, die in Trier ausgestellt werden. - Rundgänge gegen das Vergessen
Informationsseite Rundgänge gegen das Vergessen: Der Arbeitskreis Trier im Nationalsozialismus und die Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF) führen Rundgänge „Trier im Nationalsozialismus“, „Stolpersteine erzählen“ sowie thematische Rundgänge zur regionalen NS-Geschichte an.
Vidéos
- Inter docs: Gestapo la police de la terreur 2021
Knapp 50-minütige Dokumentation von 2021 in französischer Sprache, die Historikerinnen und Historiker aus verschiedenen Ländern als Expertinnen und Experten befragt und die Gestapo beleuchtet (u.a. Dr. Lena Haase, Trier).
- AG Frieden Trier: Virtueller Rundgang Trier im Nationalsozialismus
Der virtuelle Rundgang zeigt drei der zehn Stationen des analogen Rundgangs zur Trierer NS-Geschichte.
- AG Frieden Trier: Von Trier nach Auschwitz
Kurzfilm, mit dem die AG Frieden Trier an Triererinnen und Trierer erinnert, die aus ihrer Heimatstadt in das Vernichtungslager Auschwitz verschleppt wurden.
- elenovela: Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier – Film zur Pogromnacht
Virtueller Rundgang gegen das Vergessen durch Trier zum Thema Novemberpogrome 1938.
- AG Frieden Trier: Rundgang: Völkisches Denken
Online-Rundgang zum Thema "Völkisches Denken", Veranstaltung der AG Frieden Trier und dem Verein für ein Buntes Trier – gemeinsam gegen rechts.
Fichiers audios
- Miguel Castro : Nationalsozialistischer Terror. Novemberpogrome 1938: Als Juden verfolgt und Synagogen zerstört wurden
Podcast über die Novemberpogrome 1938 in der Region Trier und die Beteiligung der Gestapo.
Autres offres numériques
- AK Trier im NS/AG Frieden : StattFührer Trier im Nationalsozialismus
Die Homepage liefert Begleitmaterial zu einem Stadtrundgang durch Trier zur lokalen NS-Geschichte.
- Sonstiges digitales Angebot steht nicht auf Status "veröffentlicht".
Publications
- Thomas Grotum (Hrsg.) (2018): Die Gestapo Trier. Beiträge zur Geschichte einer regionalen Verfolgungsbehörde
Der Band ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes zur Gestapo Trier, in Kooperation der Universität Trier (Geschichte) und der Staatsanwaltschaft Trier, 16 Beiträge.
- Lena Haase (2023): Strafverfolgungspraxis im Schein-Rechtsstaat des „Dritten Reiches“. Zur Zusammenarbeit von Justiz- und Polizeibehörden unter nationalsozialistischer Herrschaft
Beleuchtet am regionalen Beispiel (Trier und Umgebung) die Zusammenarbeit von Polizei, Gerichten und Staatsanwaltschaft und die nationalsozialistische Strafverfolgungspraktiken in der alltäglichen Arbeitspraxis
- Markus Günnewig (2023/2024): „Die Betreffenden sind zu vernichten.“ Gestapoverbrechen in der Endphase des Zweiten Weltkrieges
Dokumentiert die entgrenzte Gewalt der Gestapo in der letzten Kriegsphase und deren Opfergruppen.
- Thomas Grotum (2024): NS-Herrschaft vor Ort. Beiträge zur Geschichte von Gestapo, Justiz und Kommunalverwaltung im Raum Trier
Der gesellschaftshistorische Beitrag mit regionaler Perspektive auf den Raum Trier untersucht die Gestapo und ihre Stellung im NS-Machtgefüge mit Fokus auf die Schnittstellen und die enge Verzahnung mit der Gesellschaft. Sammelband.
- Carsten Dams und Michael Stolle (2017): Die Gestapo. Herrschaft und Terror im Dritten Reich
Werk über die Gestapo.
Livres numériques
- Thomas Grotum (Hrsg.): Die Gestapo Trier in der Christophstraße 1 – Eine Ausstellung
Begleitbroschüre zur Ausstellung.