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Memorator - ort

Memorator

Saarbrücken: Band der Erinnerung

Das Mahnmal „Band der Erinnerung“ nach einem Entwurf des Duos Mannstein & Vil (Berlin) steht seit September 2022 auf dem Vorplatz der Saarbrücker Synagoge. Die begehbare Skulptur setzt sich aus den Namen der Jüdinnen und Juden der Saarregion zusammen, die im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

en place de la synagogue à Sarrebruck. Foto/Photo: Sabine Graf - 2022 09 "Band der Erinnerung" auf dem Vorplatz der Synagoge Saarbrücken I en place de la synagogue à Sarrebruck. " alt="2022 09 "Band der Erinnerung" auf dem Vorplatz der Synagoge Saarbrücken I en place de la synagogue à Sarrebruck. ">© LpBSaarland/SabineGraf - 2022 09 "Band der Erinnerung" auf dem Vorplatz der Synagoge Saarbrücken I en place de la synagogue à Sarrebruck. Foto/Photo: Sabine Graf

Auf dem Vorplatz der Saarbrücker Synagoge am Beethovenplatz wurde im September 2022 das Mahnmal „Band der Erinnerung“ eingeweiht. Aus diesem Anlass wurde der Vorplatz in „Platz der Erinnerung“ umbenannt. Die von dem Berliner Künstlerduo David Mannstein und Maria Vil geschaffene begehbare Skulptur ist ein drei Meter hohes und 15 Meter langes geschwungenes Metallband. Ihr Entwurf geht auf das Zitat des Schriftstellers Thomas Mann „Der Namen ist ein Stück des Seins und der Seele“ zurück. Das Mahnmal setzt sich aus den soweit bekannten Namen der in der Saarregion lebenden Jüdinnen und Juden zusammen, die im Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Namen begleiten jeweils die Geburts- und Sterbedaten sowie der Todesort. Das damit namentliche Erinnern an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus des Saarlandes steht in direkter Verbindung zum unweit gelegenen 2013 eingeweihten Rabbiner-Rülf-Platz. Dort wird an das jüdische Leben im Saarland vor dem Jahr 1933, an dessen Vernichtung während der Zeit des Nationalsozialismus sowie an dessen Wiederaufbau nach 1945 erinnert. An diesem Ort war ursrprünglich das namentliche Erinnern vorgesehen. Doch wurden dafür ein eigener Ort und eine eigene Form des Gedenkens geschaffen. Diese setzt sich in dem digitalen Gedenkbuch der Landeshauptstadt Saarbrücken fort. Die Errichtung des Mahnmals „Band der Erinnerung“ war ein gemeinsames Projekt der Synagogengemeinde Saar, der Landeshauptstadt Saarbrücken, des Landtags des Saarlandes, der Regierung des Saarlandes und des Vereins „DenkmalMit!“.

 

 

Adresse

Platz der Erinnerung 66111 Saarbrücken

Anfahrt

Mit dem Pkw: Parken auf dem benachbarten Beethovenplatz möglich.
Mit dem ÖPNV: Mit den Buslinien 109, 124. Ausstieg Bushaltestelle "Beethovenplatz" 

Praktische Hinweise

  •  Freier Eintritt
  •  Barrierefrei
  •  Frei zugänglich
  •  Open-air/Freiluftangebot
  •  Einzelbesucher
  •  Gruppen
  •  Führungen
  •  Führungen/Angebote für Schulklassen
  •  Anbindung an den ÖPNV
  •  Dauerausstellung
  •  Bildungsangebote (Workshops)

Wiederkehrende Termine

  • 9. November Gedenktag an die Pogrome vom 9. November 1938

Weiterführende Links

Videos

  • Synagogengemeinde Saar: Virtueller Rundgang durch die Saarbrücker Synagoge

    Virtueller Rundgang mit Kantor Benjamin Chait durch die Saarbrücker Synagoge. Sie wurde 1951 eingeweiht und ist damit die erste, neugebaute Synagoge in Deutschland nach 1945. 1946 fand die Neugründung der Synagogengemeinde Saar durch 40 Holocaust-Überlebende in Saarbrücken statt.

  • Wolfgang Bogler, Saarländische Staatskanzlei: Die Synagogengemeinde Saar-Jüdisches Leben im Saarland

    Um jüdisches Leben im Saarland zu illustrieren hat die Staatskanzlei unter dem Titel „Die Synagogengemeinde Saar – Jüdisches Leben im Saarland“ eine einzigartige virtuelle Ausstellung zur Saarbrücker Synagoge, jüdischer Traditionen und Symbole erstellt. Zu finden auf https://artsandculture.google.com/sto... , dem Kanal der saarländischen Staatskanzlei auf der globalen Kulturplattform Google Arts & Culture. Alle Elemente – vom virtuellen Rundgang über Fotos bis hin zu den persönlichen Ausführungen des Kantors Benjamin Chait – sind in 360 Grad-Optiken erlebbar. Erläuternde Texte zu den virtuellen Stationen zeigen die bewegte Geschichte der Jüdischen Gemeinde im Land. Durch die 8K-Videoauflösung können Besucher selbst kleinste Details wie beispielsweise Schriften erkennen. In acht zusätzlichen Videos des Rundgangs erläutert Kantor Chait die Elemente jüdischer Gottesdienste.

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